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03.08.2022

VORAUSSICHTLICH: Ursula M. Händel-Tierschutzpreis

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Den Preis verleiht die DFG an Forschende, die sich darum bemühen, den Tierschutz in der Forschung zu verbessern. Dazu gehört insbesondere die Entwicklung von Verfahren, die zur Reduzierung, Verfeinerung und zum Ersatz von Tierversuchen beitragen. Der mit insgesamt 80 000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre vergeben.

Link zu der Originalausschreibung 

Der Ursula M. Händel-Tierschutzpreis geht auf die Initiative seiner gleichnamigen Stifterin zurück. Frau Händel (1915-2011) setzte sich viele Jahre lang in vielfältiger Weise für den Tierschutz ein. So gründete sie unter anderem den "Bonner Arbeitskreis für Tierschutzrecht" und engagierte sich in diesem Rahmen für die Novellierung des Tierschutzgesetzes. Ein besonderes Anliegen war für sie der Tierschutz in Wissenschaft und Forschung. Dabei zielte ihr Engagement vor allem darauf, das Leiden von Versuchstieren so weit wie möglich zu begrenzen und die Zahl von Tierversuchen zu reduzieren. Zu diesem Zweck stellte Frau Händel der DFG umfangreiche finanzielle Mittel zur Verfügung, mit denen eine oder mehrere Arbeiten zur Verbesserung des Tierschutzes in der Forschung ausgezeichnet werden können. Mit einem Preisgeld von derzeit 80.000 Euro ist der Ursula M. Händel-Tierschutzpreis der höchst dotierte Forschungspreis dieser Art in Deutschland. Er wird alle zwei Jahre vergeben.

Ziel der Förderung

Der Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten in besonderer Weise für den Tierschutz einsetzen. Dazu gehört insbesondere die Entwicklung von Verfahren, die im Sinne des 3R-Prinzips zur Reduzierung, Verfeinerung und zum Ersatz von Tierversuchen beitragen.

Anzahl der Preise und Preissummen

Die Mittel für den Preis sind von Frau Ursula M. Händel gestiftet. Die Mindestpreishöhe beträgt 25.000 Euro. Aktuell beträgt das Preisgeld 80.000 Euro. Der Preis kann an einzelne Preisträgerinnen/Preisträger verliehen oder auf mehrere Preisträgerinnen/Preisträger aufgeteilt werden.

Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger

Die Preisträgerinnen und Preisträger wählt eine vom Präsidenten der DFG eingesetzte Jury aufgrund begutachteter Bewerbungsunterlagen aus.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der DFG-Webseite.

Kontakt

Fachliche Ansprechperson in der DFG-Geschäftsstelle:

Dr. Paulin Wendler, Gruppe Lebenswissenschaften 1, Tel. +49 228 885-3155, paulin.wendler(at)dfg.de



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