Tierexperimentell tätige WissenschaftlerInnen

Für alle mit Versuchstieren betrauten Personen – wie die LeiterInnen, StellvertreterInnen und MitarbeiterInnen von Tierversuchsvorhaben – besteht die Verpflichtung zur Fortbildung auf dem Gebiet der Versuchstierkunde und des Tierschutzes.

Die Forschungseinrichtungen für Experimentelle Medizin (FEM)  der Charité bieten ein entsprechendes Fortbildungsprogramm an. Seit 2020 geschieht dies in erweiterter Form in Zusammenarbeit mit Charité 3R.

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Projektmitarbeiter

Seit der Umsetzung der Richtlinie 2010/63/EU in nationales Recht besteht für alle mit Versuchstieren betrauten Personen die Verpflichtung zur Fortbildung auf dem Gebiet der Versuchstierkunde und des Tierschutzes. Zu diesem Personenkreis zählen Leiter, Stellvertreter und Mitarbeiter von Tierversuchsvorhaben (§3 und 4 TierschutzversuchstierVO).

Die Art und Weise sowie die zu erbringende Stundenanzahl sind bisher nicht eindeutig geregelt. Die Berliner Behörde (LAGeSo) erwartet jährlich 8 Stunden.

Wie können Sie Ihre erworbene Sachkunde aufrechterhalten oder erweitern? Die FEM bieten seit 2018 eine Fortbildungsreihe an. Seit 2020 wird diese Fortbildungsreihe nun in Zusammenarbeit mit Charité 3R durchgeführt.
Diese Fortbildungsreihe findet in 1-2monatigen Abständen statt und wird meistens je zwei Themen aus den Bereichen Versuchstierkunde/Tierschutz behandeln. Die Termine finden abwechselnd auf allen Campi und zu unterschiedlichen Zeiten statt. Sofern möglich, finden auch englischsprachige Veranstaltungen statt.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist Voraussetzung für die Teilnahme. Die Anwesenheit wird über entsprechend zu unterschreibende Listen nachgewiesen. Sie erhalten Ihre Teilnahmebescheinigung sofort im Anschluss an die besuchte Veranstaltung.